Wie viele Teichpflanzen du brauchst, hängt von der bepflanzten Fläche und der Zone ab: In der Sumpf- und Flachwasserzone stehen die Pflanzen dicht (rund 5–6 Stück je m²), in der Tiefwasserzone lockerer (etwa 3 je m²), Schwimmpflanzen nur vereinzelt. Dieser Rechner ermittelt aus Fläche und Zone die passende Pflanzenanzahl.
Die Ergebnisse sind Richtwerte für Hobbygärtner auf Basis deiner Maße und üblicher Kennwerte (Umwälzraten, Besatzdichten, Pflanzzonen, Verdunstung). Plane eine Reserve ein und beachte die Angaben der konkreten Produkte — Pumpenkennlinien, Folienstärken und Herstellerwerte variieren.
Rechner
Benötigte Pflanzen
36 Stück
Pflanzdichte
6,0 Pfl./m²
Formel
Pflanzenanzahl = aufgerundet(bepflanzte Fläche [m²] × Pflanzdichte je Zone). Pflanzdichte: Sumpfzone 5, Flachwasserzone 6, Tiefwasserzone 3, Schwimmpflanzen 0,5 Pflanzen je m².
Beispiel
Beispiel: 6 m² Flachwasserzone. Anzahl = aufgerundet(6 × 6) = 36 Pflanzen. Dieselbe Fläche in der Tiefwasserzone bräuchte 6 × 3 = 18 Pflanzen, als Schwimmpflanzen-Fläche nur 6 × 0,5 = 3 Pflanzen.
Das hängt von der bepflanzten Fläche und der Zone ab. Als Faustregel rechnet man in der Sumpfzone rund 5 und in der Flachwasserzone rund 6 Pflanzen je Quadratmeter, in der tieferen Tiefwasserzone etwa 3, bei frei treibenden Schwimmpflanzen nur rund eine halbe Pflanze je m². Ein 6 m² großes Flachwasserband ergibt so etwa 36 Pflanzen. Diese Dichten sorgen dafür, dass die Fläche nach ein bis zwei Jahren geschlossen bewachsen ist, ohne dass du von Beginn an zu eng pflanzt.
Was sind die Teichzonen und warum sind sie wichtig?
Ein naturnaher Teich gliedert sich nach Wassertiefe in Zonen: die Sumpfzone am Rand (0–20 cm), die Flachwasserzone (20–40 cm), die Tiefwasserzone (40–100 cm) und die frei treibenden Schwimmpflanzen. Jede Pflanzenart hat ihre bevorzugte Zone – Rohrkolben und Schilf ins Flachwasser, Seerosen in die Tiefe, Froschbiss an die Oberfläche. Nur wenn du jede Pflanze in ihre passende Zone setzt, wächst sie dauerhaft gut. Die Flächen der einzelnen Zonen bestimmst du mit dem Teichzonen-Rechner.
Kann ich zu viele oder zu wenige Pflanzen setzen?
Beides ist möglich. Setzt du zu wenige Pflanzen, bleibt viel offenes Wasser mit freien Nährstoffen – ein idealer Nährboden für Algen, bis die Bepflanzung dichter wird. Setzt du dagegen von Anfang an zu dicht, verdrängen sich die Pflanzen gegenseitig, und du musst schon nach einer Saison teilen und ausdünnen. Die berechnete Anzahl ist ein guter Startwert; stark wuchernde Arten wie Rohrkolben setzt du eher am unteren Rand der Empfehlung.
Soll ich große Pflanzen oder kleine Jungpflanzen kaufen?
Für einen schnellen Effekt kannst du wenige größere Stauden setzen, günstiger und robuster ist jedoch die berechnete Anzahl kleinerer Jungpflanzen oder Ballen. Sie wachsen schnell an, verwurzeln besser und bilden binnen einer Saison einen geschlossenen Bestand. Rechne die Stückzahl daher auf handelsübliche Topf- oder Ballengrößen um; ein Ballen deckt oft schon einen halben bis ganzen Quadratmeter ab.
Wann ist die beste Pflanzzeit für Teichpflanzen?
Die günstigste Zeit ist das späte Frühjahr von Mai bis Juni, wenn sich das Wasser auf etwa 12–15 °C erwärmt hat: Die Pflanzen treiben dann kräftig und wachsen zügig an. Auch der Spätsommer bis früher Herbst ist möglich, solange die Pflanzen vor dem Winter noch einwurzeln. Verwende nährstoffarmes Teichsubstrat statt normaler Blumenerde, damit du nicht unnötig Nährstoffe und damit Algen in den Teich einträgst.
Quelle: Pflanzdichte je Teichzone (Praxis-Faustregeln) · Alle Quellen