Mindestgröße & Mindesttiefe für Fische

Passt mein Teich zu meinen Fischen? Wähle Art und Anzahl — der Rechner nennt das nötige Mindestvolumen und die Mindesttiefe für Wohlbefinden und sichere Überwinterung.

Die Ergebnisse sind Richtwerte für Hobbygärtner auf Basis deiner Maße und üblicher Kennwerte (Umwälzraten, Besatzdichten, Pflanzzonen, Verdunstung). Plane eine Reserve ein und beachte die Angaben der konkreten Produkte — Pumpenkennlinien, Folienstärken und Herstellerwerte variieren.

Rechner

Mindestvolumen5.000 Liter
Mindesttiefe120 cm
Volumen je Fisch1.000 Liter

Formel

Mindestvolumen = Anzahl × Volumen je Fisch (Koi 1.000, Goldfisch 50, Shubunkin 60, Stör 2.000 Liter). Mindesttiefe je Art: Koi 120, Goldfisch 80, Shubunkin 80, Stör 150 cm.

Beispiel

5 Koi: 5 × 1.000 = 5.000 Liter Mindestvolumen bei mindestens 120 cm Wassertiefe. Für Goldfische wären 5 × 50 = 250 Liter und 80 cm Tiefe nötig.

Referenztabelle: Fischbesatz-Richtwerte: Liter, Fläche & Tiefe je Art

Häufige Fragen

Wie viel Volumen braucht ein Koi im Teich?
Als Faustregel im gefilterten Teich gelten rund 1.000 Liter je ausgewachsenem Koi. Koi werden 60 bis 90 cm lang, wachsen ihr Leben lang und produzieren viel Ausscheidung — großzügiges Volumen hält die Wasserwerte stabil und beugt Krankheiten vor. Für einen artgerechten Koiteich werden häufig 10.000 Liter und mehr als sinnvoller Mindestwert genannt.
Warum ist die Mindesttiefe so wichtig?
Sollen Fische im Teich überwintern, braucht es eine frostfreie Tiefenzone: Ab etwa 80 cm (Goldfisch, Shubunkin) bis 120 cm (Koi) bleibt unter der Eisdecke Wasser um 4 °C, in das sich die Fische zurückziehen. Zu flache Teiche können bis zum Grund durchfrieren. Der Stör braucht mit rund 150 cm die größte Tiefe und zusätzlich viel offene Schwimmfläche.
Sind das Mindest- oder Idealwerte?
Es sind Mindest-Richtwerte für ein gutes Gelingen, keine Obergrenzen — mehr Volumen und Tiefe sind fast immer besser. Sie ersetzen keine biologische oder tierärztliche Beurteilung. Ein größerer Teich verzeiht Fehler bei Fütterung und Technik, weil sich Belastungen auf mehr Wasser verteilen. Plane deshalb eher großzügig als knapp.
Kann ich verschiedene Fischarten kombinieren?
Ja, aber addiere den Volumenbedarf der Arten und richte die Teichtiefe nach der anspruchsvollsten Art. Ein Stör etwa stellt hohe Ansprüche an Tiefe, Sauerstoff und Strömung und passt nicht in jeden Teich. Rechne jede Art einzeln durch und plane den Besatz insgesamt eher vorsichtig — der Rechner „Fischbesatz“ hilft bei der Gesamtzahl.

Quelle: Besatz- und Mindesttiefen-Faustregeln der Teichpraxis · Alle Quellen